Die Herstellung von Arzneimitteln unterliegt strengen gesetzlichen und zusätzlich auch noch hausinternen Vorschriften. Bei der Eingangskontrolle der Rohstoffe gilt das besondere Augenmerk einer eventuellen Belastung mit Schwermetallen, Pestiziden und radioaktiven Strahlen. Die Freigabe der Rohstoffe zur Verarbeitung erfolgt erst nach umfassender Prüfung.

Teeproduktion

Nur bei ganz wenigen Teeherstellern liegt wie beim Salus-Haus der gesamte Produktionsprozess in einer Hand. Dadurch kann die Herstellung so gestaltet werden, dass die höchsten Qualitäts- und Umweltkriterien erfüllt werden. Zuerst erfolgt eine strenge Prüfung nach den Salus-Qualitäts-Standards (auf Identität, Gehalt und Reinheit und vor allem auf Pestizid-Rückstände, Schwermetalle und Radioaktivität).

25 bis 30 verschiedene Schnittzustände - von fein bis grob - werden benötigt. Das Schneiden der Teekräuter verlangt viel Fingerspitzengefühl. Zu grobe Ware passt nicht in die jeweilige Verpackung, ein zu feiner Schnitt verringert den Gehalt an ätherischen Ölen. Bei Arzneitees sind jedoch Mindestgehalte vorgeschrieben, die sowohl bei losem Tee als auch bei Filterbeuteln eingehalten werden müssen.

Für die Filterbeutel-Tees werden nicht die bei der Reinigung und beim Schnitt der Kräuter anfallenden Staubreste verwendet, sondern nur echte Feinschnitte. So kann der im Deutschen Arzneibuch festgelegte Wirkstoffgehalt immer garantiert werden. Wenn Aromen eingesetzt werden, dann handelt es sich immer um natürliche Aromen.

Es folgt die aufwändige Hygienekontrolle auf Reinheit. Nach einer automatischen Farb- oder Größensortierung, werden die Teekräuter per Hand verlesen. Beispielsweise entfernt man bei der Kamille die Stängelteile sowie das Kraut (welches zwar aromatisch schmeckt, aber keinen arzneilichen Wert besitzt). Vorwiegend die Blütenköpfe sind es, die am Ende in die Schachtel kommen.

Flüssigproduktion (Galenik) und Extraktion

Die Herstellung von Extrakten und Tonika erfolgt in der Flüssigabteilung. Hier werden in schonenden Verfahren die Wirkstoffe extrahiert und pulverisiert, sie sind die Grundlage für Tabletten, Kapseln und Dragées.

Damit sich die Inhaltsstoffe lösen, werden die Pflanzen mit Wasser oder Alkohol in großen Mischern bewegt. Wie lange und bei welcher Temperatur, bleibt das Geheimnis der Experten.

Aus den Flüssigextrakten stellt Salus Tropfen sowie Tonika her und fügt dem Extrakt bei Bedarf weitere Zutaten, wie Vitamine oder Mineralsalze hinzu.

Sollen Kapseln oder Tabletten entstehen, sind Trockenextrakte gefragt: Dazu wird ein Teil der Flüssigkeit in einer hochmodernen computer-gesteuerten Anlage verdampft. Aus den so entstehenden zähflüssigen Dickextrakten, die wie Waldhonig aussehen und riechen, gewinnt man in einem weiteren Schritt das pulvrige Trockenextrakt.

Bei manchen Pflanzen, z. B. Ginkgo oder Artischocke, braucht man hundert Kilogramm getrocknete Pflanzen und mehr für zehn Kilogramm Trockenextrakt!

Das Geheimnis der Arzneikräuter-Tonika aus dem Salus-Haus

Der wesentliche Schritt bei der Entwicklung der Arzneikräuter-Tonika ist das gezielte Zusammenführen einzelner Arzneikräuter zu einer Komposition, deren Gesamtwirkung mehr ist, als die Addition von Einzelwirkungen.

Die Zusammenstellung erfolgt nach dem Prinzip der gegenseitigen Wirkungsergänzung. Es werden verschiedene Arzneikräuter ausgewählt, die in eine Indikationsrichtung wirken oder unterschiedliche Körperfunktionen gleichzeitig unterstützen. Wird beispielsweise mit einem Tonikum die Blutbildung aktiviert, so sind ergänzend auch Pflanzenauszüge, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten, die den Organismus stärken und den Stoffwechsel anregen.

Viel Können und Erfahrung sind nötig, um Tonika ohne Konservierungsstoffe herzustellen, die gut schmecken und lange halten. Das Salus-Haus ist darin Spezialist.

Die fertigen Elixiere und Tonika, wie z. B. Floradix mit Eisen, kommen in keimarme Flaschen, die in einer Sterilzone geöffnet, erhitzt und mit der heißen Flüssigkeit befüllt und verschlossen werden. Oberstes Ziel ist beste Qualität, hohe Verträglichkeit, sinnvolle Rezeptur und gute Wirksamkeit der Präparate.

Die Vorteile der Arzneikräuter-Tonika aus dem Hause Salus

  • gezielte und schnelle Wirkung
  • gute Resorption
  • sehr bekömmlich und wohlschmeckend
  • ohne Konservierungsstoffe
  • jedes Präparat wird im Salus Kontroll-Labor umfangreichen Qualitäts- und Rückstandskontrollen unterzogen (Arzneibuchstandard)