10 Tipps in Sachen Gedächtnis

  1. Naschen Sie öfter mal ein Stück Schokolade mit einem hohen Kakao-Anteil. Darin sind Flavonole enthalten, die durchblutungsfördernd aufs Gehirn wirken.

  2. Hände weg vom Glimmstängel, denn der macht auf Dauer dumm! Genauer gesagt sind Raucherhirne kleiner als die von Nichtrauchern. Das haben Wissenschaftler der Berliner Charité herausgefunden. Besonders betroffen sind die Gehirnregionen, die für Aufmerksamkeit und Erinnerungsvermögen zuständig sind.

  3. Gähnen bringt das Hirn auf Trapp. Laut einer amerikanischen Studie, die jetzt in der Zeitschrift Evolutionary Psychology veröffentlicht wurde, verschafft es dem Körper Abkühlung. Davon profitiert besonders das Gehirn, das durch den Wärmeaustausch optimale Leistungsbedingungen bekommt.

  4. Viel Gemüse zu essen ist gut für die grauen Zellen. Obst hat hingegen keine besondere Wirkung. Zu diesem Ergebnis kommt eine im US-Wissenschaftsmagazin "Neurology" veröffentlichte Studie des Medizinischen Fachbereichs der Rush University von Chicago.

  5. Die frische Brise für die Zellen: Ginkgo-Präparate wirken sich günstig auf die Mikrozirkulation im Gehirn aus, verbessern den Sauerstoffhaushalt der Zellen und damit ihre Energieversorgung.

  6. Langeweile und langes Fernsehen sind schlecht fürs Gehirn. Die grauen Zellen schalten dann auf Sparflamme und können auf Dauer sogar verkümmern. Gut fürs Denkvermögen sind hingegen Hobbys und das Pflegen von Freundschaften.

  7. Ein Gläschen in Ehren steigert das Denkvermögen. Etwa ein Glas Wein pro Tag kann sich positiv auf das Denkvermögen auswirken. Doch Vorsicht: Mehr kann schädlich für die grauen Zellen sein.

  8. Hirnarbeiter brauchen viel Schlaf. In der Ruhezeit „speichert“ das Gehirn die Vielzahl an Informationen ab und schafft Platz für Neues. Experten empfehlen darum mindestens acht Stunden pro Nacht zu schlafen.

  9. Flüssigkeitsmangel lässt auf Dauer Nervenzellen absterben. Darum raten Hirnforscher mindestens zwei Liter pro Tag zu trinken. Ideales Getränk für die Grauen Zellen ist Wasser, weil es die Durchblutung steigert.

  10. Musik bringt auch die grauen Zellen zum Tanzen. Genauer gesagt aktivieren musikalische Klänge gleich beide Hirnhälften. Am besten klappt diese rhythmische Hirnstimulierung wenn selbst musiziert wird.

13. Juni 2008